Reitunterricht

Es ist wunderbar, dass sich immer mehr Menschen für einen verständnisvollen und natürlichen Umgang mit Pferden interessieren! Viele von ihnen haben schon den Weg in meine Reitstunden und Themen-Workshops gefunden: Anfänger und Wiedereinsteiger, einfach nur neugierige Pferdebesitzer und solche mit großen oder kleinen Pferdesorgen… ich teile mein Wissen gerne mit allen, die Pferde lieben.

Ich biete Einzelstunden und Unterricht in der Gruppe an – auf Wunsch auch in deinem Stall.
Die Lehre von Pat Parelli bildet dabei die Grundlage meines Unterrichts (siehe Natural Horsemanship). Bei allen Lektionen steht das Verständnis für das Pferd, die Freude von Pferd und Reiter und die Sicherheit des Reiters im Vordergrund. Ihr könnt auf einem meiner Pferde reiten oder gemeinsam mit eurem eigenen Pferd lernen – in eurem eigenen Tempo. Ich nehme mir Zeit für eure Fragen und Probleme und behandle die Themen, die für euch gerade am wichtigsten sind. Dabei berücksichtige ich sowohl euer Können wie auch eure Grenzen und begleite euch Schritt für Schritt durch die 4 Levels.

Anfänger reiten ohne Sattel und am losen Zügel, um ihre Balance und ihren Gleichgewichtssinn zu schulen. Wir arbeiten an einer guten Kommunikation mit dem Pferd, bis diese intuitiv klappt. Danach wenden wir uns nach und nach anspruchsvollen Aufgaben aus verschiedenen Bereichen zu und achten immer mehr auf Gymnastizierung.

Westernreiten

Wir binden auch Elemente aus den Disziplinen Reining und Trail ein, wo es auf die Genauigkeit, Unerschrockenheit und Gelassenheit des Pferdes ankommt. Im Reining werden Stopps, Wechsel, Galoppzirkel und Rollbacks am losen Zügel geritten, was als Abwechslung Pferd und Reiter Spaß macht. Im Trail werden nachgestellte Geländehindernisse zum „Spielparcour“ und wir bewältigen sie in verschiedenen Gangarten. So bleiben wir und unsere Pferde mental und physisch flexibel.

Gymnastik at Liberty

Wir bereiten euch und die Pferde an der Hand auf gymnastische Übungen vor, z.B. Biegung, Dehnungshaltung und vieles mehr. „At Liberty“ bedeutet, dass du ohne Seilverbindung mit deinem Pferd kommunizierst, und dein Pferd freiwillig mitmacht. Dies wird ab Ende Level 2 sinnvoll und es macht so viel Spaß, dass man richtig süchtig werden kann.

Dressurreiten

Das Reiten von Dressurlektionen ist ein großer Bestandteil unserer Arbeit mit den Pferden. Eine feine Zügelverbindung und eine vertikale Biegung ohne Einrollen sind uns wichtig. Wir erklären dem Pferd die Bedeutung der Zügelhilfen, wie es den Unterkiefer lockern kann und dass es seinen Kopf und Hals selber tragen muß. Die Balanceverschiebung Richtung Hinterhand ist dann schon eine natürliche Folge, weil das Pferd den ganzen Schulterbereich anhebt. Seitengänge wie Travers, Renvers, Schulterherein, Conterschulterherein nutzen wir als sinnvollen Weg, das Pferd gerade zu richten; spanischen Schritt, um Piaffe und Passage vorzubereiten.Viele dieser Dinge bereiten wir am Boden vor und bauen eine Komunikation auf, so dass es dem Pferd leichter fällt, die Lektionen unter dem Reiter auszuführen.

Springreiten

Wenn wir einen Parcours erarbeiten, dann üben wir erst an Stangen, Cavalettis und später dann einzelne Oxer oder Steilsprünge. Nach einiger Zeit können wir dann mehrere Hindernisse aneinander reihen und haben schon einen kleinen Parcours. Es ist wichtig, dass die Pferde nicht emotional werden und anfangen zu rennen. Springen ist ein Teil der Gymnastik und sollte keinen Stress hervorrufen. Ein Pferd in jeder Situation zu stoppen und rückwärts zu richten, erfordert eine große Kontrolle über das Pferd und funktioniert natürlich nur, wenn das Pferd im Gleichgewicht ist (emotional und physisch) und der Reiter die Situation gut meistert. Eben das ist unser Ziel beim Springen.

Quadrillenreiten

Quadrillen-Stunden sind eine willkommene Abwechslung und bringen Gruppendynamik, Vertrauen zu anderen Reitern und ganz viel Spaß ins Spiel, denn hier sind alle verantwortlich für einen gelungenen Ritt.

Ausreiten

Viele Reiter möchten eigentlich nur Ausreiten! Wenn ihre Fähigkeiten soweit geschult sind, dass sie das Pferd und sich „im Griff“ haben, reiten wir gerne in unser wunderbares Gelände aus. In der Abteilung ohne Überholmanöver, versteht sich. So wird es ein harmonischer Ritt für das Pferd und den Reiter.